Teamchronik

Gründung

Als kleines Team ist man nunmal von seinen Sponsoren abhängig. Deshalb lautete der erste Teamname Playboy Racing.
Das war Mitte 2007.
Im ersten Rennen in Long Beach ging man ohne große Vorbereitung ins Rennen, da kurz zuvor die Finanzierung gesichert werden konnte. Es sprang aber “nur” Nissan 350z dabei raus.
Die fehlende Erfahrung machte sich dann auch bemerkbar.

Während der ersten Rennstunde musste Fahrer Dirk Bertram des öfteren die Box aufsuchen um fehlende Teile und beschädigte Reifen reparieren zu lassen.
Nach einem erneuten Reifenschaden versuchte Dirk den Wagen zurück an die Box zu bringen. Um den anderen Fahrern nicht im Weg zustehen, fuhr er nicht auf der Ideallinie, was ihm in der letzten Kurve zum Verhängnis wurde.
Denn da blieb er stecken und musste das Rennen frühzeitig aufgeben.

Die Rennen in Canberra, Zolder und Silverstone liefen besser. Immerhin schaffte man den Anschluss und hatte ein paar sehenswerte Duelle mit einem Cup Porsche.
Man gewann für die erste eigene Saison einige neue Sponsoren und stellte den schwarzen Nissan 350z in die Ecke.
Anfänge

Ein BMW M3GTR GT1 sollte aufgebaut und als erfolgreicher Einsteiger in die GT1 Saison eingesetzt werden.
Leider merkte man dem ganzen Team eine gewisse Unerfahrenheit an, zusätzlich erschwerte ein sehr eigenwilliges Reglement bessere Ergenisse.
Der BMW kam nie richtig auf Touren und sah schon beizeiten nur noch in der Ferne die Rückleuchten.
Am Ende stand ein Ankommen in Le Mans zu Buche. Philipp Island versprach am Anfang eine Besserung, das Einsatzfahrzeug erhielt einige Updates.
Das Wochenende fing aber so an, wie es in LeMans aufhörte: dauerhaftes Hinterherfahren und kein Grip.
Man fuhr dann wieder im Quali hinterher, so wie es auch zu erwarten war. Allerdings machte sich nicht nur im Team Unmut über die korrupte Ligaleitung breit.
Nach gescheiterten Gesprächen einigte man sich auf einen spektakulären Ausstieg.

Dieses Rennen ging als das kürzste Rennen in die Geschichte ein. Es endete nach der Einführungsrunde(nein, die Reifen waren nicht das Problem
:D )
2. Halbjahr 2008

Heimatlos sollte aber keiner der Aussteiger werden. Schnell formierte sich eine neue Liga mit anderen Strukturen und besserem Reglement.
Das Team einigte sich auf ne Pause, erstmal unbestimmt. Fahrer Dirk Bertram kam bei Montecito Racing unter und nahm ein paar Ingenieure mit.
Der Rest versuchte anderweitig über die Runden zu kommen, jedoch immer standby.
Die Restsaison sollte für Dirk Bertram besser laufen als gedacht, fuhr er zwar immer hinterher, sammmelte jedoch immer stätig Punkte und findet sich im Moment auf Platz 2 wieder.

Doch der Ruf des alten Teams brachte 3 Rennen wieder alle an einen Tisch. Schnell waren neue Ziele gesteckt.
Die Vorbereitungen sind demzufolge im vollen Gange.
Erste Erfolge sind zu vermelden: Alte Sponsoren wurden überzeugt und neue hinzugewonnen.
Man entschied sich für die Saison 2009 für einen Ferrari F430 GT2, welcher einschlug wie eine Bombe, das ganze Team erfüllt eine Euphorie sondersgleichen.
Man bekam sogar noch 5 weitere Fahrzeuge von Ferrari.
Mal sehen was das nächste Jahr bringt. Man drückt Dirk Bertram in der GT2 die Daumen.
2009

Die wohl derzeit erfolgreichste Saison des Teams.
Neben Dirk Bertram griff Artur Kramer ins Lenkrad eines F430 GT2.
Schaffte es Artur noch im 3h Rennen 2,5 davon zu absolvieren und somit Punkte einzufahren, war in Spa schon kurz nach dem Start Schluss.
Doch hielt der Wagen wenigstens noch solange, dass er seinen Teamkollegen aus einer misslichen Lage befreien konnte.
Danach wurde im Team entschieden, mit Hilfe der Sponsoren ein DBRS9 aufzubauen, doch dieser wurde nur noch in Surfers Paradise gesehen, dass er zwar mit Zielflagge beendet hatte, doch nachträglich noch disqualifiziert wurde.
Für Dirk dagegen lief es umso erolgreicher.
Bis Sugo war man Tabellenführer in der Fahrerwertung und konnte am A1-Ring in dem wohl kuriosesten Rennen den ersten Sieg einfahren.
Am Ende der Saison stand Platz 2 in der Fahrerwertung und Platz 3 in der Teamwertung zu Buche.

Ende 2009

Umbenennung in Nihon Racing.
Mit diesem Schritt erhält man sich gestalterischen Freiheiten für das Fahrzeug und zollt dem Teamstandort Tribut.
2010

Die Vorbereitungen liefen schon auf Hochturen, doch kurz vor Saisonstart waren die Differenzen mit der Ligaleitung so groß, dass sich das ganze Team zurück zog.
Fahrer Dirk Bertram kam in der GTT unter, fuhr dort als Ersatzfahrer.
Nach bereits 5 Teilnahmen innerhalb von 7 Rennen, wobei eins abgebrochen werden musste, entschieden sich Dirk und Stefan Kosubek den Ersatzfahrerposten gegen einen regulären Rennbetrieb unter eigenem Namen und Flagge einzutauschen.
Ab dem Valencia Rennen fuhr man dann wieder unter Nihon Racing.
Leider wurden, obwohl noch nicht mal Saisonhalbzeit war, keine Designupdates mehr zugelassen, weshalb man bis zum Ende mit den Fahrzeugen von RRE antreten musste.
In der GTT wurden ein Ferrari 360GTC und ein Porsche 996 RS eingesetzt.
Man schaffte immer mal wieder einige Achtungserfolge durch beide Fahrer.
Leider war gegen Ende der Saison die Fehlerquote beim 360 doch recht hoch, weshalb der gute Beginn nicht fortgesetzt werden konnte.
Mit Platz 10 von Stefan und Platz 24 von Dirk darf man angesichts der vielen Nichtteilnahmen doch recht zu frieden sein.
Der eine oder andere Platz in der Teamwertung wäre wohl auch noch drin gewesen, aber P12 ist doch für eine Startsaison recht akzeptabel.
2011

Während des Winters liefen diverse Testprogramme.
Man schaffte es sogar, eine Corvette Z06.R GT2 zu homologieren. Die Testrennen zeigten deutlich ein großes Potential, was auf eine Verbesserung des Teamergebnisses hoffen lies.
Der Rennkalender ließ allerdings vermuten, dass ein drehfreudiges Verhalten am Kurvenausgang eher von Nachteil sein würde, weshalb man den 360 in die Garage stellte und sich schlussendlich für ein Fahrzeug aus dem Hause BMW entschied.
Was am Ende die richtige Wahl war, wird man in den kommenden Rennen sehen.
Am Ende der Saison stand fest, nie wieder M3. Der 360 passt doch besser. Vielleicht liegt es auch an den Reifen.
Stefan und Dirk wurden die Saison über sehr benachteiligt, Höhepunkt war der ungeahndete Rammstoß eines Gegners.
Man hat aber sehen können, dass die Entwicklung der Corvette in die richtige Richtung bewegt hat.
Leider beschloss Stefan, dass er Mitte des Jahres eigene Wege gehen möchte. Dafür konnte man Sven Dreier gewinnen.
Er fuhr zwar nur etwa die Hälfte der Rennen mit, konnte dem Team aber entscheidende Punkte einbringen.
2012

Sven stieg auf die Dodge Viper CC um. Würde er die Leistungen des vergangenen Jahres bestätigen können? Und wie geht es mit Dirk weiter?
Die Saison sollte ohne Sven stattfinden, bei keinem Rennen ließ er sich blicken, sodass er zur Saisonmitte gehen musste.
Dirk erreichte zwar knapp sein Saisonziel nicht, konnte aber persönlich einige Akzente setzen.
Der 360 des Nihon Racing Teams hob sich von allen ab und behielt damit seinen Status als Publikumsliebling.
Nachdem Weggang von Sven heuerten Alex Sturm und die Waldfee an, beide führen den Zusatz Bookstore.
Den zweiten Platz neben Dirk wird Andre Wolf einnhemen, wird der ehemalige Konkurent zur Punktehatz beitragen?
Leider wird Andre Wolf kein Rennen mitfahren.
Dafür sind Alex und die Waldfee während der Saison sehr gut unterwegs. Der Waldfee wäre beim Abschlussrennen fast sogar ein Sieg gelungen.
P2 in RoadAtlanta ist aber aller ehrenwert. Mit P7 in der Teamwertung kann man mehr als zufrieden sein.
2013

Beim 2.ten Team gibt es für die erste Hälfte keine Veränderung. Dafür kehrt Stefan Kosubek für eine Saison wieder zum Team zurück.
Leider schrammt die Waldfee beim Saisonauftakt knapp am Podium vorbei und fährt danach kein einziges Rennen mehr.
Alex schafft im 2.ten Rennen den ersehnten Podestplatz, bei etwas mehr Konstanz wäre im Gesamtklassment mehr drin gewesen.
Immerhin P9 in der Teamwertung. Bei Stefan und Dirk war der Wurm bzw. die Rennleitung drin.
Man musste permanent zur Rennleitung, wurde die Saison über gegängelt, so vergang beiden die Lust.
Highlight war der Sieg von Stefan beim Saisonfinale in Donington.
In der 2.ten Saisonhälfte sah man 2 neue Gesichter. Capi und florauh starteten für Nihon Racing.
Damit waren Podetplätze leider nicht mehr in Reichweite.
Einzig Alex Müller konnte bei einem Gaststart den Sieg, mal wieder im letzten Rennen, einfahren. Die Teilnehmerzahlen gingen langsam zurück.
2014

2014 verstärkte man sich noch mit Sheepy. Diese Saison sollte seit langem die Beste werden.
Beide Teams in den Top10 der Teamwertung. Mit P4 für NiRa schrammte man knapp am Podium vorbei.
Capi behielt in Spa seine Nerven und erreichte mit P3 das Podium. Dirk war im Abschlussrennen in SearsPoint in den Top10.
Sheepy haderte schon hier mit Zwischenfällen und verließ das Team zu Jahreshälfte.
florauh schaffte immerhin auch ein Top10 Ergebnis.
Ab Jahresmitte wurde es ziemlich still im Team, Kevin kam zum Team, die anderen 3 verließen es.
Leider schaffte es nur Dirk Punkte zusammeln.
Die Teilnehmerzahl schrumpfte weiter.
2015

Die letzte Saison in der GTT stand an.
Dirk musste diesmal ohne Teamkollegen auskommen.
Aufgrund vieler Terminüberschneidungen startete Dirk an weniger als der Hälfte der Rennen.
Auf der NOS schied er schon am Ende von Runde mit technischen Problemen aus und sammelte nur in Rennen 1 und 3 Punkte.
Nach über 8 Jahren Sim Racing ist seit Juni kein Fahrzeug des Nihon Racing Teams auf der Strecke unterwegs.
Ob es 2016 weitergeht, steht derzeit in den Sternen.
First Prev Next